Der Export von Daten aus einem ATS (Applicant Tracking System) erfolgt über die integrierten Exportfunktionen des Systems, mit denen Sie Bewerberdaten, Stellenausschreibungen und Kommunikationsverläufe in verschiedenen Formaten herunterladen können. Moderne Bewerbermanagementsysteme bieten standardisierte Exportoptionen für Systemwechsel, Backups und Compliance-Anforderungen. Dabei müssen insbesondere DSGVO-Bestimmungen und Datenschutzrichtlinien beachtet werden.
Was bedeutet Datenexport bei einem ATS und warum ist er wichtig?
ATS-Datenexport bezeichnet das strukturierte Herunterladen aller gespeicherten Recruiting-Daten aus Ihrem Bewerbermanagementsystem in maschinenlesbare Formate. Dies umfasst Kandidatenprofile, Bewerbungsverläufe, Kommunikationshistorien, Stellenausschreibungen und Analysedaten. Der Export ermöglicht es Unternehmen, ihre wertvollen Recruiting-Daten flexibel zu nutzen und rechtliche Anforderungen zu erfüllen.
Die verschiedenen Datentypen in einem ATS lassen sich in strukturierte und unstrukturierte Kategorien unterteilen. Strukturierte Daten enthalten Kandidateninformationen wie Namen, Kontaktdaten, Qualifikationen und Bewerbungsstatus. Unstrukturierte Daten umfassen Lebensläufe, Anschreiben, Notizen und E-Mail-Kommunikation zwischen Recruitern und Bewerbern.
Der Datenexport wird aus verschiedenen wichtigen Gründen benötigt:
- Systemmigration: Beim Wechsel zu einem neuen ATS müssen alle historischen Daten übertragen werden.
- Backup-Erstellung: Regelmäßige Datensicherung zum Schutz vor Datenverlust.
- Compliance-Anforderungen: DSGVO-konforme Bereitstellung von Bewerberdaten auf Anfrage.
- Datenanalyse: Export für erweiterte Auswertungen außerhalb des ATS.
- Rechtliche Dokumentation: Nachweis ordnungsgemäßer Recruiting-Prozesse.
Welche Daten können aus einem ATS exportiert werden?
Moderne Bewerbermanagementsysteme ermöglichen den Export nahezu aller gespeicherten Informationen. Die exportierbaren Datentypen umfassen vollständige Kandidatenprofile mit persönlichen Angaben, Qualifikationen und Bewerbungshistorie. Zusätzlich können Lebensläufe, Anschreiben und weitere Dokumente in ihren ursprünglichen Formaten heruntergeladen werden.
Die wichtigsten exportierbaren Datentypen im Detail:
- Kandidatenprofile: Persönliche Daten, Kontaktinformationen, Qualifikationen und Skills.
- Bewerbungsverläufe: Status-Updates, Durchlaufzeiten und Entscheidungspunkte.
- Kommunikationshistorie: E-Mail-Verläufe, Notizen und Feedback zwischen allen Beteiligten.
- Bewertungen: Recruiter-Bewertungen, Interviewergebnisse und Scoring-Daten.
- Stellenausschreibungen: Jobbeschreibungen, Anforderungsprofile und Veröffentlichungsdaten.
- Reports und Analysen: Recruiting-KPIs, Time-to-Hire-Metriken und Kanal-Performance.
Bei den Datenformaten unterscheiden ATS zwischen strukturierten Daten (CSV, XML, JSON) und unstrukturierten Dokumenten (PDF, DOC, TXT). Strukturierte Daten eignen sich optimal für die Weiterverarbeitung in anderen Systemen, während unstrukturierte Daten die ursprüngliche Formatierung und Darstellung beibehalten. Viele Systeme bieten auch kombinierte Exportpakete an, die beide Datentypen in einer einheitlichen Struktur zusammenfassen.
Wie funktioniert der technische Exportprozess bei den meisten ATS?
Der technische Exportprozess beginnt mit dem Zugriff auf die Exportfunktionen über das Admin-Panel oder die Systemeinstellungen Ihres ATS. Dort wählen Sie die gewünschten Datentypen aus, definieren den Zeitraum und legen das Ausgabeformat fest. Die meisten Systeme generieren anschließend eine Exportdatei, die Sie herunterladen können.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den typischen Exportprozess:
- Zugriff auf Export-Tools: Navigation zu den Datenexport-Funktionen im ATS-Backend.
- Auswahl der Datentypen: Definition, welche Informationen exportiert werden sollen.
- Formatwahl: Entscheidung zwischen CSV (tabellarisch), XML (strukturiert) oder JSON (webkompatibel).
- Filteroptionen: Zeitraum-Eingrenzung, Status-Filter oder spezifische Kandidatengruppen.
- Export-Generierung: Systemseitige Verarbeitung und Dateierstellung.
- Download-Prozess: Herunterladen der fertigen Exportdatei.
- Qualitätskontrolle: Überprüfung der exportierten Daten auf Vollständigkeit.
Wichtige technische Aspekte beim Export sind die Dateigrößenbegrenzungen und Verarbeitungszeiten. Große Datenmengen werden häufig in mehrere Teilexporte aufgeteilt oder als ZIP-Archive bereitgestellt. Viele ATS bieten außerdem automatisierte Exportfunktionen, die regelmäßige Backups erstellen oder bei bestimmten Ereignissen ausgelöst werden.
Die Qualitätskontrolle sollte immer die Vollständigkeit der Daten, die korrekte Formatierung und die Lesbarkeit in den Zielsystemen umfassen. Besonders bei der Migration zu einem neuen ATS ist eine gründliche Validierung der exportierten Daten entscheidend für einen erfolgreichen Systemwechsel. Bei Fragen zum Migrationsprozess stehen Ihnen professionelle Hilfe und Trainings zur Verfügung.
Was müssen Sie bei der DSGVO-konformen Datenübertragung beachten?
Bei der DSGVO-konformen Datenübertragung aus einem ATS müssen Sie sicherstellen, dass alle Bewerberdaten nur mit entsprechender Rechtsgrundlage exportiert und übertragen werden. Dies erfordert dokumentierte Einwilligungen der Bewerber oder berechtigte Interessen für die Datenverarbeitung. Zusätzlich sind Löschfristen, Datenminimierung und sichere Übertragungswege zwingend einzuhalten.
Die wichtigsten datenschutzrechtlichen Anforderungen beim ATS-Export:
- Einwilligungen der Bewerber: Nachweis der rechtmäßigen Datenverarbeitung für Export und Übertragung.
- Löschfristen: Einhaltung definierter Aufbewahrungszeiten und automatische Datenlöschung.
- Datenminimierung: Export nur der tatsächlich benötigten Informationen.
- Sichere Übertragungswege: Verschlüsselte Datenübertragung und geschützte Speicherung.
- Dokumentationspflichten: Lückenlose Protokollierung aller Export- und Übertragungsvorgänge.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern Betroffenenrechte nach DSGVO. Bewerber haben das Recht auf Datenportabilität, was bedeutet, dass Sie ihre Daten in einem strukturierten, gängigen Format zur Verfügung stellen müssen. Gleichzeitig müssen Sie bei einem Löschungsantrag alle entsprechenden Daten aus Exporten und Backups entfernen.
Bei der Migration zu einem neuen ATS sollten Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem neuen Anbieter abschließen und sicherstellen, dass die Datenübertragung über sichere, verschlüsselte Kanäle erfolgt. Die rechtlichen Grundlagen für die Datenverarbeitung nach der Migration müssen klar definiert und dokumentiert werden, um Compliance-Verstöße zu vermeiden. Bei rechtlichen Fragen können Sie sich jederzeit über unseren Kontakt an uns wenden.
Wie onlyfy Bewerbungsmanager beim ATS-Datenexport unterstützt
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Die wichtigsten Vorteile des onlyfy Bewerbungsmanagers:
- Vollständiger Datenexport: Alle Bewerberdaten, Kommunikationsverläufe und Dokumente lassen sich in standardisierten Formaten exportieren
- DSGVO-Compliance: Integrierte Funktionen für automatische Löschfristen, Einwilligungsmanagement und sichere Datenübertragung
- Flexible Formate: Export in CSV, XML und JSON für optimale Kompatibilität mit anderen Systemen
- Sichere Übertragung: Verschlüsselte Datenübertragung und geschützte Speicherung aller Exportdateien
- Automatisierte Backups: Regelmäßige, automatische Datensicherung für maximale Datensicherheit
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