Kommunikation im Unternehmen

Grundlegendes

Kommunikation ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Wir kommunizieren beinahe ständig und geben dadurch Informationen an unsere Umwelt weiter. Der Kommunikationsforscher Paul Watzlawick vertrat sogar die Ansicht, dass es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren. Doch wie sieht Kommunikation in einem Unternehmen aus? Die Unternehmenskommunikation teilt sich dabei prinzipiell in die zwei Bereiche interne und externe Kommunikation:

  • Intern: Zwischen Mitarbeitenden, Manager·innen und Eigentümer·innen des Unternehmens.
  • Extern: Zwischen dem Unternehmen und dessen Kundschaft, Lieferfirmen, dem Staat,

Kreditgebenden, etc.

Im Folgenden liegt der Fokus auf der internen Unternehmenskommunikation. Diese dient vor allem der Information der Mitarbeitenden und der Regelung organisatorischer Abläufe. Ausgangspunkt der Kommunikation im Unternehmen ist dabei die Unternehmensleitung.

 Damit eine dialog-orientierte Kommunikation etabliert werden kann, muss somit der Nutzen einer guten internen Kommunikation fest im Denken des Führungspersonals verankert sein. Die genauen Instrumente und Ziele der Kommunikation im Unternehmen werden im Folgenden erläutert.

Ziele

Eine gut funktionierende Kommunikation im Unternehmen ist wichtig für einen nachhaltigen Erfolg und wirkt sich folglich auf zahlreiche Bereiche aus. Generelle Ziele sind die Information der Mitarbeitenden, aber auch Schaffung von Orientierung, Motivation und Feedback. Man sollte darauf achten, dass es nicht nur um die reine Informations-Übermittlung geht, sondern man den Mitarbeitern auch Wertschätzung, Verständnis, etc. entgegenbringt. Konkrete Ziele einer solchen wechselseitigen Kommunikation im Unternehmen sind zum Beispiel:

  • Ein reibungsloser betrieblicher Ablauf.
  • Eine schnelle Entscheidungs-Findung, an der möglichst viele Personen beteiligt sind.
  • Die Information der Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen.
  • Das Aufbauen einer Vertrauens-Basis und die Schaffung eines „Wir-Gefühls“.
  • Ein gutes Arbeitsklima.
  • Die Stärkung des Zusammenhalts und der Teamarbeit.
  • Die Steigerung der Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
  • Eine präzise Aufgaben-Verteilung und somit klare Zuständigkeiten.
  • Die Förderung der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen.
  • Das Erlangen einer positiven Reputation nach außen.
  • Die Reduktion von Ängsten beziehungsweise Unsicherheiten unter Mitarbeitenden in kritischen Phasen.
  • Loyalität der Mitarbeitenden.
  • Die Schaffung einer guten Unternehmens-Kultur.
  • Die Vernetzung einzelner Bereiche des Unternehmens.
  • Eine effektive Bindung von Mitarbeitenden (Link anpassen).
  • Die Entkräftung beziehungsweise Vermeidung von Gerüchten.

Systematisierung der Instrumente

Die Instrumente der Kommunikation im Unternehmen lassen sich nach verschiedenen Kriterien kategorisieren. Beispiele dafür sind:

Richtung des Informationsflusses

  • von Führungsperson zu Mitarbeitenden (top-down)
  • von Mitarbeitenden zu Manager.innen (bottom-up)
  • zwischen Personen gleicher „Ranghöhe“ (horizontal)