Google for Jobs


Google ist in den meisten Bereichen unseres Lebens die erste Anlaufstelle, wenn wir nach Informationen suchen. Von der Suche nach Rezepten über Hotels bis hin zu Flügen rufen wir zunächst Google auf.

Aber nicht nur in diesen Bereichen ist die Suchmaschine der Ausgangspunkt der Informationsermittlungen. Für viele Personen bildet Google auch die erste Anlaufstelle bei der Suche nach offenen Positionen. Denn dank Google for Jobs ist auch die Jobsuche mit Google kein Problem mehr!

Erfahren Sie hier nicht nur, worum es sich bei Google for Jobs handelt. Lesen Sie auch, wie Sie es für Ihr Recruiting nutzen können und welche Anforderungen Ihre Stellenanzeigen erfüllen müssen, um bei Google for Jobs gelistet zu werden.


Wie funktioniert Google for Jobs?

Bei Google for Jobs handelt sich um eine Funktion von Google und nicht um eine eigene Stellenbörse. Für das Recruiting bedeutet dies somit, dass keine Stellen direkt auf Google geschaltet werden können. Vielmehr schickt Google sogenannte Crawler über bekannte Stellenportale und Jobplattformen. Diese durchforsten die Jobbörsen nach Stellenanzeigen, extrahieren die relevanten Informationen und geben sie anschließend direkt bei den Suchergebnissen in einer Box wieder.

Zu den Stellenanzeigen werden zudem die Arbeitgeberbewertungen Ihres Unternehmens auf kununu, Indeed und Glassdoor eingeblendet. Behalten Sie diese Bewertungen deshalb besonders gut im Auge.

WUSSTEN SIE,
dass Sie dank der kununu-Integration Ihre über Prescreen eingeholten Bewertungen ganz einfach auf kununu veröffentlichen können und diese somit auch für Google for Jobs nutzbar machen?

Damit Ihre Stellenanzeige jedoch eine gute Reichweite erzielt, gilt es einige Regeln einzuhalten. Die Jobbörse, auf der Sie Ihre Stellenanzeigen veröffentlichen, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die Anbindung an Google ist aufwändig und nicht jede Stellenbörse ist bereit, sich für die Such-Bots zu öffnen.

Im deutschsprachigen Raum sind XING, Stellenanzeigen.de, Monster, Facebook Jobs, LinkedIn und Glassdoor Anlaufstellen, um Ihre Vakanzen von Google for Jobs erfassen zu lassen. Diese müssen im HTML-Code spezielle Auszeichnungen nach schema.org vornehmen, um in die Google for Jobs-Box aufgenommen zu werden.

Aber nicht nur die Wahl der Jobbörse hat einen Einfluss darauf, ob Google Ihre Stellenanzeige erfasst. Die Suchmaschine braucht nämlich gewisse Informationen über die Vakanz, um sie in die Reihung aufzunehmen. Möchten Sie also, dass Ihre Stellen eine besonders hohe Sichtbarkeit haben und weit vorne gereiht werden, gibt es einige Voraussetzungen zu beachten.

Was muss man bei der Aufbereitung Ihrer Stellenanzeigen bei Google for Jobs beachten?

Um bei Google for Jobs eine möglichst gute Sichtbarkeit zu erreichen, gibt es einige Informationen, die in den Stellenanzeigen nicht fehlen sollten. Google hat hierzu eine Anleitung veröffentlicht, welche die Elemente der Stellenanzeigen in „erforderlich“ und „empfohlen“ unterteilt.

Zu den erforderlichen Elementen zählen:

  • Stellentitel
  • Standort
  • Stellenbeschreibung
  • Veröffentlichungsdatum
  • Unternehmen
  • Ende der Bewerbungsfrist

Zu den empfohlenen Angaben zählen:

  • Gehaltsangabe
  • Art der Stelle
  • Standorte, wenn Telearbeit
  • Angabe, falls ausschließlich Telearbeit möglich

Für alle Elemente gibt es zudem Regeln zu beachten, die Ihnen dabei helfen, die Sichtbarkeit weiter zu verbessern. Um den Aufwand für das Recruiting möglichst gering zu halten, kann ein Bewerbermanagementsystem wie Prescreen hilfreich sein. In diesen Systemen sind die für Google erforderlichen Kategorien oft schon vordefiniert und Sie ersparen sich unnötige technische Aufwände.


Welche Auswirkungen hat Google for Jobs auf das Recruiting?

  • Bewerbende werden öfter bei Google nach offenen Stellen suchen.
  • Die Qualität von Stellenanzeigen wird dank strukturierter Daten und entsprechender Richtlinien besser.
  • Die Qualität der Suchergebnisse selbst wird besser. Talente finden schneller Jobs, die ihren Vorstellungen entsprechen. Somit wird auch die Qualität der Bewerbenden steigen.
  • Dank der Angabe eines Datums ist die Aktualität der Stellenanzeige ersichtlich.
  • Eine große Veränderung stellt die Arbeitgeberbewertung Ihres Unternehmens dar. Sie sollten daher Ihre Bewertungen auf kununu, Indeed und Glassdoor im Auge behalten.
  • Die Preismodelle für Multiposting und Jobbörsen könnten sich in Richtung CPC (Cost-per-Click) ändern.
  • Die Standardisierung der Anzeigen stellt eine weitere Veränderung dar. Ein ansprechendes Design Ihrer Vakanz wird zukünftig zunehmend unwichtiger.
  • Google belohnt reichhaltig aufbereitete Stellenausschreibungen (Gehaltsangaben, Standort etc.). Je mehr Informationen Sie angeben, umso besser werden Ihre Stellenausschreibungen in den Suchergebnissen gereiht.


Welche Chancen birgt Google for Jobs für Ihr Recruiting?

Die Veränderungen, die Google for Jobs mit sich bringt, können sich positiv auf Ihr Recruiting auswirken:

  1. Verbesserte Candidate-Experience

Durch das schnelle Auffinden der Stellenanzeige wird der Prozess für Talente vereinfacht und verkürzt. Das kann einen positiven Einfluss auf die Candidate-Experience haben.

2. Kürzere Time-to-Hire

Dank der gesteigerten Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeige werden Talente schneller auf diese aufmerksam. Das kann sich in einer reduzierten Time-to-Hire widerspiegeln.

3. Keine zusätzlichen Kosten

Für die Indexierung durch Google fallen keine zusätzlichen Kosten an. Halten Sie sich an die Anforderungen, um zusätzliche Reichweite zu generieren.


Fazit

Google for Jobs bringt nicht nur für Job-Suchende zahlreiche Vorteile mit sich. Auch Unternehmen können Ihr Recruiting dadurch nachhaltig verbessern und die passenden Bewerbenden für sich gewinnen. Bei der Nutzung gibt es allerdings einige zentrale Punkte zu beachten, damit Ihre Jobanzeigen auch für Google fit sind. Eine Bewerbermanagement-Software kann Sie hierbei unterstützen und sicherstellen, dass Ihre Jobangebote eine große Reichweite bei Google erzielen!